EM 2016 Tippspiel

EM 2016 Tippspiel

EM 2016 Tippspiel
EM 2016 Tippspiel

EM 2016 Tippspiel

Wie bereits in 2014 gibt es auch diesmal zu einem Fußballgroßereignis ein Tippspiel von Zug-Geschichten.

In der Zeit vom 10.06.2016-10.07.2016 findet in Frankreich die Fußball-Europameisterschaft 2016 statt.

Zug-Geschichten lädt alle Fußballbegeisterten dazu ein, am
EM 2016 Tippspiel teilzunehmen.

Wer jetzt hier auf meinen Seiten ein Login zum Tippspiel sucht, den muss ich leider enttäuschen. Ich habe es ausgelagert, und nutze einen externen Anbieter für dieses Tippspiel.

Wer teilnehmen möchte, kann dies über die Seite Kicktipp machen.

Dazu ruft einfach folgenden Link auf: Kicktipp/zug-geschichten

Die Anmeldung ist kostenlos, und realtiv schnell erledigt. Eine gültige E-Mail Adresse, und ein selbst erstelltes Passwort reichen aus, um teilzunehmen.

Aber jetzt kommt doch ein kleines ABER:

Hier sind die Nutzungsbedingungen, die als akzeptiert gelten, sobald man sich beim Tippspiel angemeldet hat.

Die Nutzungsbedingungen

  • Der Schaffner der Tippspiels muss einem Mitgliedsantrag zustimmen
    Das neue Mitglied hat bis zur Genehmigung keinen Zugang zu den Nachrichten. Er kann aber bereits tippen. Die Tipps werden bei Ablehnung durch den Spielleiter wieder gelöscht.
  • Es werden nur aktivierte E-Mail Adressen zugelassen
    Wenn diese Option aktiviert ist, können sich nur Mitglieder mit bereits aktivierten E-Mail Adressen anmelden. Dadurch wird gewährleistet, dass es sich um eine echte und erreichbare E-Mail Adresse handelt.
  • Die E-Mail Adresse sollte dementsprechend aus dem deutschsprachigen Raum kommen. Orientalische E-Mail Adressen, aus fernen Ländern (Besonders aus spamverdächtigen Ländern) werden ohne Wenn und Aber nicht akzeptiert.
  • Da ich einen Preis für den Sieger auslobe (mehr dazu am Ende des Beitrages) können nur Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilnehmen, die einen Anspruch auf den Preis erheben können. In andere Länder wird der Preis nicht versendet.
  • Nach Beendigung des Tippspiels, hat der Sieger der Tipprunde, seine Wohnanschrift dem Schaffner des Tippspiels zukommen zu lassen, damit der Preis verschickt werden kann.Dazu kann man entweder eine E-Mail an schaffner@zug-geschichten senden, oder das Kontaktformular nutzen.
  • Sollte es mehrere Spieler mit der selben Punktzahl am Ende des Tippspiels geben, entscheidet sich, wer den Gewinn erhält wie folgt:
    • Der Preis erhält derjenige, der die meisten Bonusfragen richtig beantwortet hat.
    • Sollte hier immer noch keine Entscheidung getroffen sein, erhält derjenige den Preis, der die meisten richtigen Endergebnisse nach 90 Minuten getippt hat.
    • Sollte hier immer noch keine Entscheidung gefallen sein, wird der Schaffner des Tippspiels das Los entscheiden lassen.

Da dies ein Spiel eigentlich nur Just for Fun ist, und dies ein privater Blog ist, dessen Kosten nur vom Admin getragen werden, kann leider nur ein Preis ausgelobt werden.

Der Sieger des Tippspiels erhält folgenden Preis.

Die Blu-ray Source Code als Steelbook Collection (neu).

EM 2016 Tippspiel
Source Code

Wer mehr über diesen Film wissen möchte, der kann hier nachlesen, und auch den Trailer schauen.

Und nun wünsche ich jedem ein glückliches Händchen beim Tippen, und viel Spass. Möge die Beste Mannschaft gewinnen.

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Buchrezension-Einsteigen bitte

Buchrezension-Einsteigen bitte

Buchrezension-Einsteigen bitte
Buchrezension-Einsteigen bitte

Buchrezension-Einsteigen bitte – Vorwort

Jetzt habe ich das Buch doch schneller gelesen als ich wollte. Und eigentlich wollte ich es auch nicht zu lange rezensieren, konnte es mir aber trotzdem nicht nehmen lassen, zu jedem Text etwas zu schreiben.

Und immer daran denken: Es ist meine persönliche, subjektive Meinung zum Buch, und ich bin kein Profikritiker.


Buchrezension-Einsteigen bitte

Die erste Geschichte, “Die wildwestfälische Pause”, geschrieben von Jan Wiele, handelt hauptsächlich von der Bahnhofsgaststätte im Westfälischen Bahnhof Altenbeken. Der Autor schwärmt vom Ambiente, Interieur und seinem Besitzer. Bekommt man jetzt Lust, diese Bahnhofsgaststätte nach der Lektüre einmal zu besuchen, sollte man sich den Weg am Wochenende mit dem Wochenendticket sparen, denn diese Gaststätte hat schon seit 2013 ihre Türen geschlossen. (siehe Beitrag “Eine Stunde Aufenthalt auf “Zeit Online”).

Ein Hinweis vom Verlag, wäre wohl am Ende des Textes nicht falsch gewesen, da es bestimmt Menschen gibt, die solch ein Buch lesen und sich sagen: “Huch, das will ich aber erleben und sehen.”
Der Beitrag auf Zeit Online beschreibt übrigens wunderbar, was das Besondere am Bahnhof Altenbeken ist.


Buchrezension-Einsteigen bitte

Die zweite Geschichte “Ruth auf Reisen“, geschrieben von der Autorin Katja Kullmann, handelt natürlich von Ruth.

Tja, um was geht es in dieser Geschichte eigentlich? Eigentlich handelt diese Geschichte von einer älteren Dame, die nicht schlüssig ist, einen zum Geburtstag erhaltenen Reisegutschein einzulösen, aber auch viel über das Allerlei in der Ehe mit Rainer. Eine etwas wirre Geschichte, mit einer kleinen Unlogik, die mir aufgefallen ist.

Beispiel wirres Schreiben: Katja Kullmann schreibt über Rainer. Sie holt quasi aus. “Rainer war ein guter Mann“. Nun könnte man vermuten hier kommt noch etwas vom Göttergatten, doch leider weit gefehlt. Es geht direkt weiter mit dem Satz. “Sie pflanzte Geranien in die Kästen….” Eine Seite später, wird dann doch noch über Rainer erzählt.

Folgende Unlogik ist mir noch aufgefallen: Auf der ersten Seite liest man: “es war 11.41 Uhr, sie stand an Gleis 7…”. Drei Seiten weiter heißt es plötzlich: “Es war ein Dienstag in……, aber sehr feucht, 11.37 Uhr”.  Hä? Habe ich etwas verpasst zu lesen, oder läuft die Zeit hier tatsächlich rückwärts?


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Die dritte Geschichte “Die Bahnhofsansagerin“, geschrieben von John von Düffel, ist unbedingt lesenswert. Er bringt einen Hauch von Erotik und Humor ins Spiel. Für mich die erste gute Bahnhofsgeschichte in diesem Buch.

Ich möchte nichts vom Inhalt verraten, doch ein Dauerlächeln, während ich die Geschichte las, konnte ich mir nicht verkneifen.

Es erinnerte mich ein wenig an den Film “Schwer Verknallt” ,
einer TV-Produktion (Typ-Komödie) aus dem Jahr 2003,
mit Katrin Filzen und Matthias Köberlin. Auch hier ging es um eine Ansagerin für Zugverbindungen, mit einer wundervollen Stimme. Nicht in Bremen, wie in der Geschichte von John von Düffel, sondern in Wuppertal.


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In der vierten Geschichte, “Der Frankfurter Hauptbahnhof und das Glück”, beschreibt Oskar Mahler einige seiner Kindheitserfahrungen, und den Weg ins Erwachsen werden.  Eine schöne Geschichte, die die Liebe zu diesem Bahnhof erläutert. In der Frankfurter Allgemeinen gibt es einen Bericht über den Autor oben genannter Geschichte. “Dorfbürgermeister im Bahnhofsviertel


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Die fünfte Geschichte “Graben” wurde vom Berliner Künstler Maximilian Thiel geschrieben. Er beschreibt u.a. die Arbeit an seinem Werk Mausoleum II, das in der Kunst-Station im Wolfsburger Hauptbahnhof entstanden ist. Ein schöner Bericht, der sich auch mit den Menschen im Bahnhof befasst.

Wer mehr über den Künstler wissen möchte, der kann hier lesen, und einige Bilder vom Werk sehen.  Weiterhin gibt es ein Video, welches ich gerne zeigen möchte.

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Buchrezension-Einsteigen bitte

Der nächste Beitrag, ich nenne es absichtlich nicht Geschichte im klassischen Sinn für Kurzgeschichten, geschrieben von Dr. Phillip Springer, ist eine Reise in die Vergangenheit. Es geht um den Bahnhof Friedrichstraße in Berlin, den Beginn des Mauerbaus 1961, und was draus folgte. Titel des Textes: ” Bahnhof der Tränen.” Es ist ein kurzer Text von achteinhalb Seiten, der jedoch unbedingt lesenswert ist, da er wie zuvor beschrieben, ein Stück Zeitgeschichte wiederspiegelt.

Wer mehr über den Bahnhof Friedrichstraße lesen möchte, der kann bei Amazon das Buch “Bahnhof der Tränen” von Philipp Springer erwerben.

 

Informationstext aus Amazon:
Der Bahnhof Friedrichstraße ist einer der ungewöhnlichsten Orte Berlins. Im Kaiserreich erbaut und in den 1920er Jahren Eingangstor zur glitzernden Welt an der Friedrichstraße, wurde der Bahnhof nach dem Mauerbau 1961 zum wichtigsten Berliner Grenzübergang. Im Osten gelegen, aber trotzdem Teil des West-Berliner Nahverkehrssystems, war er ein einzigartiger Zwischenraum. Im Bahnhof zeigte sich das nahezu perfekte Grenzregime von Staatssicherheit und Nationaler Volksarmee ebenso wie das Gefühl der Zusammengehörigkeit der Deutschen über die Mauer hinweg. Hier spielten sich dramatische Fluchtversuche ab, Spione aus Ost und West nutzten ihn als »Agentenschleuse«, und für manchen Westdeutschen war der Bahnhof der erste Kontakt mit der DDR. Auf der Basis von Akten des Ministeriums für Staatssicherheit und mithilfe von Zeitzeugen-Interviews hat der Historiker Philipp Springer den Alltag an dieser Grenzübergangsstelle rekonstruiert. Dokumente und zahlreiche – teils heimlich gemachte – Fotos illustrieren die ungewöhnliche Geschichte dieses »Bahnhofs der Tränen«. (Anmerkung: Dieser Band wurde mit 183, teils heimlich entstandenen Abbildungen versehen.)

  • Broschiert: 224 Seiten
  • Verlag: Ch. Links Verlag; Auflage: 1., Auflage 2013 (7. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3861537192
  • ISBN-13: 978-3861537199

Buchrezension-Einsteigen bitte

Die siebte Geschichte “Eine Fahrkarte für das Denken”, geschrieben von Dr. Renate Wiehager, ist keine Geschichte,  sondern, wenn ich es beurteilen soll, eine knapp einseitige Rezension zu Kosuths verwendetes Zitatfragment zur Arbeit                 “Beschriebene Maßnahme (eine Widmung)” für den Stuttgarter Hauptbahnhof.

Ehrlich? Ich habe nichts verstanden, was die Dame vom Leser will, oder sich vorstellt, wer den Text überhaupt von der Wortwahl her lesen kann. Da ich kein Kunstversteher bin, noch Ahnung davon habe, was die Dame da tatsächlich geschrieben hat, und um was es hier wirklich geht, habe ich diese eine Seite Text schnell wieder aus meinem Hirn verbannt. Sorry. Nicht jeder ist studierter Kunstkenner.


Buchrezension-Einsteigen bitte

Die achte und vorletzte Geschichte, geschrieben vom Reiseautor Andreas Altmann, handelt ausnahmsweise nicht von einem deutschen Bahnhof. Der Title verrät, worum es geht: “Bahnhof Mumbai“. Mumbai liegt in Indien, und hier befindet sich der Bahnhof “Chhatrapati Shivaji Terminus”, früher (bis 1996) Victoria Terminus genannt. Wer in Kürze nach Mumbai fährt, sollte diese Geschichte gelesen haben, allein um zu wissen, was auf ihn zukommen könnte.

Eine teils vergnügliche, teils aber auch ernste Geschichte, die ansatzweise auf den Terroranschlag 2008, bei dem 58 Menschen ihr Leben ließen, eingeht. Wer mehr über den Bahnhof wissen möchte, der kann dies hier tun.

Bahnhof in Mumbai-Chhatrapati Shivaji Terminus
Bahnhof in Mumbai-Chhatrapati Shivaji Terminus

Buchrezension-Einsteigen bitte

Kommen wir zur letzten Geschichte des Buches. Geschrieben von Jürgen Drommert, einen freien Autor, hat sie den treffenden Titel: “Der letzte Bahnhof“. Es ist eine melancholische Geschichte, die den Abschied von ausgedienten Lokomotiven und Zügen erzählt. Ein würdiger Abschluss für das Buch, dessen Worte ich gerne gelesen habe.


Buchrezension-Einsteigen bitte – Fazit.

Im großen und ganzen ist hier ein unterhaltsames Buch entstanden, welches man gerne an einem Tag durchlesen kann.

Es gibt schöne, lustige, ernste und unterhaltsame Geschichten. Aber auch Geschichten, die mir nicht wirklich zugesagt haben. Man kann es wie eine Musik-CD eines Künstler betrachten, vieles ist gut, einiges halt nicht wirklich. Aber es hält uns nicht ab, diese CD trotzdem zu kaufen.

Untermalt werden die einzelnen Geschichten mit teils wirklich guten, monochromen Fotografien, die alles im allem einen hochwertigen Bild-Leseband daraus machen.

Für Freunde von Eisenbahnen, Zug-Geschichten und alles rund um die Bahn, ist dieses Buch ein Kauf wert. Ob es für Otto-Normalleser ein Bestseller ist, dies wage ich zu bezweifeln, da es mit 16,80 € im Buchhandel nicht gerade günstig ist, obwohl hier ein hochwertiger Einband im Hardcover die Seiten beherbergt.

Hier muss jeder für sich entscheiden, ob es ein Buch ist, das man nach der Lektüre gerne im Regal stehen haben möchte.

Ich hoffe, dass ich mit meiner Rezension ein wenig zur Kaufentscheidung beigetragen habe.

 

Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
Verlag: VBN Verlag Bernd Neddermeyer (6. Dezember 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3941712470
ISBN-13: 978-3941712478

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Einsteigen bitte-neues Buch

Einsteigen bitte-neues Buch

Einsteigen bitte-eine literarisch-fotografische Entdeckungsreise
Einsteigen bitte-eine literarisch-fotografische Entdeckungsreise

Einsteigen bitte-Eine literarisch-fotografische Entdeckungsreise

Cover

Das Buch, angesiedelt im Belletristik-Genre, ist in allen Bahnhofsbuchhandlungen sowie im stationären Buchhandel erhältlich:
Einsteigen, bitte! –Eine literarisch-fotografische Entdeckungsreise, 
1. Auflage 2016, 128S., VBN Verlag Bernd Neddermeyer GmbH,
ISBN 978-3-941712-47-8, – 16,80 Euro.

Mehr zum Buch (Presseinfo) finden Sie am Ende des Beitrags

Vor ein paar Tagen schrieb man mich an, ob ich Interesse hätte, ein neues Buch vorzustellen, und eine Rezension darüber zu schreiben.

Klar, was sonst – denn schließlich dreht sich alles in diesem Buch um Bahnhöfe. Wenn das also nichts mit Zug-Geschichten zu tun hat, was dann?

Heute ist ein Rezensionsexemplar bei mir angekommen, und ich staunte nicht schlecht. Es ist sehr schön gestaltet – und im Hardcover eingebunden. Es macht keinen billigen Eindruck. Soll es auch nicht, denn schließlich kostet das Buch im Buchhandel
16,80 €.

Gelesen habe ich es noch nicht, aber einmal kurz reingeschaut, wer da was schreibt. Und wenn ich die ersten Sätze lese, weiß ich, ob hier Hobbyautoren am Werk sind, oder Menschen, die vom Handwerk Schreiben etwas verstehen. Und hier sind Autoren am Werk gewesen, die ihr Handwerk verstehen.

Darunter Autoren wie Harald Martenstein,  Jan Wile,  der als Literaturredakteur bei der FAZ beschäftigt ist, die Autorin Katja Kullmann, der Dramaturg und Schriftsteller John von Düffel,  der Künstler und Schauspieler Oskar Mahler und einige andere.

Weiterhin finden sich viele tolle Bilder im Buch, die extra in schwarz-weiß gehalten wurden. Und es sind wirklich tolle Bilder dabei.

Hier ein kleiner Vorgeschmack.Melle

Der Schokostand in der Empfangshalle des Hauptbahnhofs Bremen der Deutschen Bundesbahn
Der Schokostand in der Empfangshalle des Hauptbahnhofs Bremen der Deutschen Bundesbahn
Bahnhof Berlin Friedrichstraße der DB Station & Service AG
Bahnhof Berlin Friedrichstraße der DB Station & Service AG

Natürlich habe ich das Buch noch nicht gelesen. Aber ich werde es die nächsten Tage tun. Natürlich lese ich im Zug, während ich zur Arbeit fahre. Gibt es zum Lesen einen besseren Platz? Und wenn ich fertig bin, werde ich noch einige Zeilen zu den einzelnen Geschichten und Texten abgeben.

Presseinfo

Bahnhofs-Lesebuch: „Einsteigen, bitte!“

Renommierte Autoren gehen auf eine literarisch-fotografische Entdeckungsreise durch Bahnhöfe

Bahnhöfe sind Orte der Freiheit, an denen Menschen auf Reisen aufbrechen, Orte, an denen Erinnerungen entstehen, wo Geschichten beginnen–Geschichten von Abschied und Ankunft, von Tränen und Freude, von Tragödien und Hoffnungen.

Das Buch „Einsteigen, bitte!“ erzählt genau solche Geschichten. Bekannte Autorinnen und Autoren geben Einblicke in ihre ganz persönlichen Erinnerungen, Erlebnisse, Erfahrungen und Geschichten von Bahnhöfen.

Die Autoren nehmen die Leser mit auf eine Entdeckungsreise zu jenen Orten, an denen sowohl schöne, als auch traurige, faszinierende oder gar skurrile Geschichten entstehen und zeigen ihnen eine Welt, in der Bahnhöfe mehr als nur Bahnhöfe sind: ein Aufenthaltsort, ein Treffpunkt, ein Ort des Austauschs, eine Welt zwischen Ankunft und Abfahrt, Gleisen und Reisenden. Vor allem aber sind sie Symbole – Symbole des Glaubens an den ungebremsten Fortschritt und Symbole für die Verheißung der Ferne.

Ein jeder, der sich auf die Entdeckungsreise durch die Bahnhöfe Hamburg Dammtor, Berlin-Friedrichstraße, Mumbai, den Bremer Hauptbahnhof und viele weitere einlässt, wird merken, dass Bahnhöfe durchaus Schauplätze vielfältiger Geschichten sind: „Ein spektakulärer Neubau, eine gelungene Erneuerung, verlassene Bahnhöfe im Nirgendwo, aus denen in Privatinitiative etwas Neues entsteht, Menschen, die im Bahnhof arbeiten, Geschichten über Pendler, Reisereportagen, nostalgische Rückblicke, zornige Bahnkritik, zarte Feuilletons, Liebeserklärungen, das ganze Spektrum menschlicher Gefühle und journalistischer Formen blättert sich auf.“
Neben den mitreißenden Geschichten enthält das Bahnhofs-Lesebuch stimmungsvolle monochrome Bilder, überwiegend festgehalten von dem erfahrenen Fotografen Christian Bedeschinski, der seit Jahren zeitgenössische Bahnhofsgeschichte eindrucksvoll dokumentiert. Einige Aufnahmen zeigen imposante Bahnhofsgebäude, andere fangen die Atmosphäre des Moments ein: das Gewusel von Menschen, die schnellen Schrittes über das Bahnhofsgelände eilen, die Stille, die auf den Gleisen einkehrt nachdem Züge den Bahnhof verlassen haben, der Moment bevor Reisende die Bahnhofshallen und Gleise erneut füllen. Die Fotografien zeigen unterschiedliche Epochen, die jedoch alle auf die jeweiligen Geschichten abgestimmt sind und diese widerspiegeln.

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Geschichten eines Berufspendlers