Sugar Pendler

Letztes Update am 28th Okt 2017

Sugar Pendler

Sugar Pendler

Sugar Pendler

(Achtung: Das Kleingedruckte ist im Text versteckt. Suche es)

Ich war erstaunt, als ich letztens einen Bericht über Sugar Daddys und Sugar Babes auf RTL (Fernsehsender des armen Mannes) sah. Das kannte ich so mit meinen Ü 50 Jahren noch nicht.  Habe ich bisher in einer fremden Welt gelebt? Gibt es ein Parallelleben neben meinem das ich tatsächlich noch nicht entdeckt hatte?

Also habe ich in Google nach Sugar Daddy gesucht, und war erstaunt –  ja es gibt sogar auch Sugar Mommys. (meine Nackenhaaren sträuben sich gerade gen Himmel, und es läuft mir kalt den Rücken runter. Stelle mir gerade vor, dass eine reiche 60 jährige einen jungen Kerl ab 20 sucht, der ihr Freude im Leben bereitet. Aber gut. So was soll es geben.)

Für alle die, die die Begriffe Sugar Daddy, Sugar Mommy oder Sugar Babe auch noch nicht kannten, hier eine kurze Erklärung aus Wikipedia: (Kann man lesen, muss man aber nicht)

Sugar-Daddy

Sugardaddy oder Sugar-Daddy (aus dem Englischen: sugar für Zucker oder Süßigkeit und Daddy als Kosename für Vater) werden euphemistisch Männer genannt, welche eine in der Regel sexuell geprägte längerfristige Beziehung zu deutlich jüngeren Partnern unterhalten, die ihrerseits dafür eine materielle Gegenleistung erhalten. Eine Frau, die einen Mann finanziell unterstützt, wird gelegentlich als Sugar-Mommy (Mommy ist ein englischer Kosename für Mutter) bezeichnet. Im Gegensatz zu einem Freier, welcher eine kurzfristige, rein sexuelle Beziehung gegen Bezahlung eingeht, sieht sich ein Sugardaddy oder -mommy oft als „Mäzen“, „Sponsor“ oder „Förderer“. Die jeweiligen Partner werden als Sugar Baby, Boy Toy oder Toy Boy (aus dem Englischen: Toy für Spielzeug und boyfür Junge) bezeichnet.Für die Aufrechterhaltung der Beziehung werden vom älteren Partner materielle Gegenleistungen erwartet, diese können Geld, Lebensunterhalt oder Waren sein, aber auch in Karriereförderung bestehen. Diese Beziehungsform ist in der Regel durch finanzielle Abhängigkeit des jüngeren Partners geprägt, während die Beziehungsstruktur und deren individuelle zwischenmenschliche Regeln durch den älteren Partner bestimmt werden. Faktisch kann es sich dabei um eine Form der Prostitution im umgangssprachlichen Sinne handeln, auch wenn diese von den Beteiligten nicht als solche definiert wird und keine strafbare oder juristische Form der Prostitution darstellt.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Sugar-Daddy aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported(Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Jetzt habe ich mich gefragt (ich stand tatsächlich vor dem Spiegel und fragte mich selbst), wie kann ich auf diesen Zug Sugar Dingens oder Dangens aufspringen, und auch Gutes tun, oder aber selbst etwas erhalten, indem ich meine Dienste anpreise.

Nun habe ich nicht die Kohle, um jungen, hübschen Dingern ein monatliches Taschengeld zwischen 2.000 € und 5.000 € auszuzahlen. Auch habe ich nicht das Aussehen (vielmehr den Mut), um mir selbst eine Sugar Mommy (in meinem Alter also so um die 80 oder 90) anzulachen, um selbst zwischen 2.000 € und 5.000 € abzukassieren. Auch bin ich nicht wirklich ein Freund der Prostitution. Weder als aktiver Teilnehmer noch als Anbieter solcher Dienste.

Und so komme ich auf folgende Idee. Ich rufe die Rubrik

Sugar Pendler

ins Leben.

Und das ist nichts anrüchiges oder verwerfliches.

Folgende Überlegungen habe ich in vielen schlaflosen Nächten angestellt:

1. Es gibt viel zu viele Pendler, die täglich ganz allein und einsam mit der Bahn / Zug  zur Arbeit fahren.

2. Es gibt viel zu viele Pendler, die schweigend auf ihren Sitzen dahin vegetieren, während Sie zur Arbeit fahren.

3. Es gibt viel zu viele Pendler, die schüchternd und zurückhaltend mit der Bahn /Zug fahren, in der auch die Person drin sitzt, die man gerne (oder auch nicht) kennen lernen möchte.

Also habe ich nun (nicht)die Rubrik Sugar Pendler erfunden um hier Abhilfe schaffen zu können.

Biete anderen Pendlern doch einfach deine Dienste an. Völlig kostenlos und nicht verwerflich.  Registriere dich einfach auf Zug-Geschichten (was nicht wirklich geht), und du bist direkt ein Teil meines Forums (oder auch nicht, weil´s ja nicht geht), und kannst dort auf Suche gehen. (Hättest du gerne – gell?)

  • Suche dir eine Person, der du jeden Morgen am Bahnsteig ein Lächeln schenken kannst (falls du kein Morgenmuffel bist), und von der du ein Lächeln, oder etwas anderes zurück erhältst, wenn es die Zigarette im Mundwinkel, das Brötchen im Mund oder die Morgenmuffeligkeit zulässt.
  • Suche dir eine Person, mit der du dich jeden Tag im Zug unterhalten kannst (willst du das wirklich?). Bereichere diese Person mit deinem Wissen über TV-Serien (bist du noch kein Serienjunkie, dann werde einer), Volkskrankheiten (das Volk hat viele Krankheiten, die Themen sind unbegrenzt), Wetterkapriolen und Show-Sternchen Wissen,  mit deinem Wortschatz  (ich tu arbeiten oder der kann sich verpissen etc. ) oder was weiß ich. Erhalte gleiches zurück, und freue dich  darüber wie ein Schneekönig (besonders jetzt, wo der Winter vor der Türe steht).
  • Suche dir eine Person, mit der du deine Helene Fischer Musik über nur einen In-Ear Kopfhörer, und damit deinen Ohrenschmalz oder die Mittelohrentzündung, teilen kannst. (Einen Erfahrungsbericht über die Entfernung von Ohrenschmalz gibt es tatsächlich auf meinem Blog Alltags-Gedanken)
  • Oder suche dir eine Person, mit der du gemeinsam aus dem Fenster schauen kannst, um die Sonnenauf – und untergänge zu verfluchen, oder über die Mitreisenden, die sich im Zugfenster spiegeln. Zerreiße dir doch gemeinsam das Maul über eure Mitpendler im Abteil / Zug.
  • Man kann sich auch dazu verabreden, sich gegenseitige lustige oder obszöne  SMS (ups sorry, bin ich altbacken. Man schreibt ja heute WhatsApp Nachrichten) zu schreiben, oder zu telefonieren, wobei der eine am Anfang, und der andere am Ende des Zuges sitzt. Die Mitreisenden werden staunen, wie eifrig du in WhatsApp schreibst, oder wie oft du telefonierst. Aber Achtung: Da von 100 Pendlern mittlerweile 99,5 mit ihrem Handy im Zug beschäftigt sind, empfehle ich hier ein Handy in Tabletgröße (so 7-8 Zoll, also ca. 17 cm-20 cm), um aus der Menge hervorzuragen.
  • Oder schenk deinem Lieblings-Mitpendler doch einfach eine Monatskarte für das 1. Klasse Abteil, damit du ihn im 2. Klasse Abteil nicht mehr gegenüber sitzen und ertragen musst. Als Dank dafür erntest du garantiert ein Lächeln (Aber Vorsicht: bei Morgenmuffeligkeit nicht am morgen). Kann es denn etwas schöneres geben?

Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten, die du mit einem anderen Sugar Pendler anfangen kannst. Bereichert euch gegenseitig. Gebe  etwas, und erhalte etwas  dafür zurück (Falls du keinen Ego angegraben hast). Kostenlos, oder fast kostenlos (falls du dich für das Monatsticket der 1. Klasse entscheidest), und nehme Teil am neuen Angebot auf Zug-Geschichten (welches es tatsächlich immer noch nicht gibt), und der Suche nach dem passenden

Sugar Pendler

 

Mein Suchangebot

ist völlig kostenlos (Klar – Was es nicht gibt, kostet auch nichts). Nutze es rege, und verhelfe meinen Seiten damit zu ungeahnten Besucherrekorden (Das machst du bereits, indem du diesen Artikel liest. Danke dafür).

Du siehst, ich gebe dir kostenlos das Angebot der Suche (nicht wirklich, denn du hast das Kleingedruckte nicht gelesen), und ich erhalte kostenlos viele Seitenaufrufe. Das ist Geben und Nehmen auf einer völlig neuen Art und Weise.

Bleibe nicht länger als Pendler allein. Werde Teil einer neuen Community, die es so noch nie gab. Gebe etwas, wofür du etwas zurück erhälst. Der Erfolg wird bestimmt nicht lange auf sich warten, und vielleicht verkürzt sich deine Reisezeit dadurch auf eine angenehme oder auch auf unangenehme Weise schlagartig.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, oder verliert. Also anmelden (geht leider immer noch nicht), mitmachen (geht genauso wenig) und sich freuen (ob das geht weiß ich nicht). Viel Spass dabei wünscht dir dein Sugar Pendler Schaffner.

Herzlichst, dein Sugar Pendler Schaffner

Weitere Zug-Geschichten »

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die etwas anderen Geschenkideen Weihnachten Eisenbahn und Zug

Letztes Update am 18th Nov 2017

die etwas anderen Geschenkideen Weihnachten Eisenbahn und Zug

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Weihnachten steht vor der Türe.

Deine Kinder (ob klein oder groß) sind verrückt nach der Eisenbahn? Und du suchst ein passendes Geschenk zum Thema Eisenbahn, Zug oder Lokomotive?

24+6 Geschenkideen für Weihnachten zum Thema Eisenbahn, Zug und Lokomotive

Zug-Geschichten hat 24+6 etwas andere Geschenkideen für dich bei Amazon herausgesucht. Vielleicht ist ja das eine oder andere für dich dabei.

Am Ende der Liste findest du übrigens einen Link zu einer Weihnachtsbotschaft von Zug-Geschichten aus dem letzten Jahr.

Hinweis: Mit jedem Kauf über einen der hier platzierten Links unterstützt du ein wenig die Kosten für den Blog von Zug-Geschichten.de.

Gellinger / Pixabay

Weihnachtsbotschaft von Zug-Geschichten aus 2016

(Musik und Video)

-> weitere Geschenkideen bei Amazon

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Berufspendler als Egoisten

Berufspendler als Egoisten

Berufspendler als Egoisten

Berufspendler als Egoisten

Heute schreibe ich ausnahmsweise nicht über die Deutsche Bundesbahn selbst, sondern über deren Kunden, die täglich damit fahren.

Ich frage mich schon seit langem, was geht in Menschen vor, die täglich einen Sitzplatz in überfüllten Zügen suchen – nein – um einen begehrten Sitzplatz kämpfen?

Der tägliche Wahnsinn fängt schon am Bahnsteig an.

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Die zwei Klassen der Deutschen Bahn

Letztes Update am 14th Jan 2017

Die zwei Klassen der Deutschen Bahn

Die zwei Klassen der Deutschen Bahn

Die zwei Klassen der Deutschen Bahn

Aus aktuellem Anlass habe ich meinen alten Artikel – Das zwei Klassen System bei der Bahn (Artikel von 2010)  noch einmal herausgekramt, und neu aufgelegt. Am Ende der Geschichte findet man zwei Links zu Artikeln, die in letzter Zeit für etwas Aufregung gesorgt haben.

Dies ist mein alter Beitrag zur aktuellen Diskussion.

Die zwei Klassen der Deutschen Bahn weiterlesen

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Die nervigsten Dinge im Zug-meine Top 10

Letztes Update am 12th Aug 2017

Die nervigsten Dinge im Zug

Die nervigsten Dinge im Zug

Die nervigsten Dinge im Zug

Berufspendler sind vieles gewohnt. Stress, Ärger, schlechtes Wetter, Verspätungen, kalte Tage, heiße Winde, schlechte Luft u.v.m.

Die meisten nehmen ihr Schicksal hin. So wie es kommt, so ist es halt. Was will man schon ändern?

Und trotzdem kann vieles nerven. Dinge die man in sich rein frisst, da man sie täglich auf dem Weg zur Arbeit aufnimmt, und sie abends auf dem Nachhauseweg immer noch nicht vergessen hat, weil einem der Morgen wieder einholt.  Die nervigsten Dinge im Zug-meine Top 10 weiterlesen

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Geschichten eines Berufspendlers